Analyse vor Automatisierung

Prozessanalyse für KI-Support: Wissen, Übergaben und Risiken sichtbar machen

Ein schlechter Prozess wird durch KI nicht gut. Die Prozessanalyse zeigt, wo Automatisierung hilft, welche Voraussetzungen fehlen und welche Ausnahmen bewusst menschlich bleiben.

  • Prozesslandkarte
  • Agent Readiness
  • Datenfluss
  • ROI-Hypothese
Einordnung

Vom sichtbaren Kontakt zum vollständigen Ablauf

Eine Kundenfrage ist nur der Eingang. Dahinter folgen Identitätsprüfung, Wissenssuche, Systemzugriff, Entscheidung, Dokumentation und gegebenenfalls Eskalation.

Wir verfolgen reale Fälle durch diesen Ablauf und erfassen Wartezeiten, Medienbrüche, Ausnahmen und Verantwortliche. Daraus entsteht ein belastbares Bild für Design und Priorisierung.

Ist-Prozess

Varianten und stilles Expertenwissen erfassen

Interviews allein zeigen oft den Idealprozess. Wir ergänzen sie mit Beispieltickets, Gesprächsleitfäden, Systemmasken und Beobachtungen aus dem Alltag.

Besonders relevant sind die Stellen, an denen erfahrene Mitarbeiter intuitiv entscheiden. Diese Regeln müssen entweder explizit werden oder bewusst beim Menschen bleiben.

  • Volumen und Saisonalität
  • Standard- und Ausnahmewege
  • Datenquellen und Berechtigungen
  • Qualitäts- und Risikopunkte
Bewertung

Automatisierbar ist nicht gleich sinnvoll

Wir bewerten Nutzen, technische Machbarkeit, Datenreife, Risiko und Veränderungsaufwand getrennt. So werden attraktive, aber unreife Ideen nicht mit schnellen, wertvollen Verbesserungen verwechselt.

Für jeden Kandidaten entsteht eine Nutzenhypothese. Sie beschreibt, welche Kennzahl sich warum verändern soll und welche Nebenwirkungen beobachtet werden müssen.

Keine Scheingenauigkeit

Vor dem Pilot arbeiten wir mit begründeten Hypothesen, nicht mit garantierten Einsparungsprozenten.

Soll-Prozess

Agent und Mensch erhalten klare Rollen

Der Soll-Prozess zeigt, welche Schritte der Agent ausführt, welche Werkzeuge er nutzt und wann ein Mensch übernimmt. Er enthält auch Fehlerwege und Nichterreichbarkeit.

Offene Voraussetzungen wie Wissensbereinigung, API-Zugang oder Datenschutzprüfung werden mit Owner und Reihenfolge dokumentiert.

Vorgehen

Vom Prozess zum belastbaren Betrieb

Fälle und Daten sammeln

Wir wählen repräsentative Kontaktgründe und vorhandene Prozessinformationen.

Ablauf modellieren

Schritte, Systeme, Entscheidungen, Ausnahmen, Zeiten und Verantwortliche werden sichtbar.

Pilot empfehlen

Sie erhalten Zielprozess, Voraussetzungen, Kennzahlen und eine priorisierte Umsetzungsempfehlung.

Klartext

Fragen zu KI-Support-Prozessanalyse

Welche Daten braucht eine Prozessanalyse?

Hilfreich sind Kontaktgründe, Volumen, Beispieltickets, Gesprächsleitfäden, Service-Level und Systemübersichten. Wir arbeiten mit dem, was vorhanden ist, und markieren Lücken.

Ist die Analyse schon eine technische Umsetzung?

Nein. Sie schafft die Entscheidungs- und Designgrundlage. Auf Wunsch kann daraus direkt ein Pilotkonzept entstehen.

Wer sollte intern beteiligt sein?

Prozessverantwortliche und operative Mitarbeiter sind zentral; je nach Use Case kommen IT, Datenschutz, Informationssicherheit und Betriebsrat hinzu.

Erst verstehen, dann bauen

Welcher Supportprozess soll zuerst besser werden?

Im Kennenlernen klären wir Volumen, Kanäle, Wissen, Systeme und Übergaben. Danach wissen Sie, ob ein Pilot sinnvoll ist – ohne Standardpaket und ohne Tool-Verkaufsnummer.

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